Marketing für Handwerk

Das Handwerk ist das wirtschaftliche Rückgrat der Ortenau. Allein im Kammerbezirk Freiburg sind rund 16.000 Betriebe mit über 100.000 Beschäftigten registriert. Wer hier mithalten will, braucht mehr als gute Arbeit – er braucht Sichtbarkeit.

Handwerk in der Ortenau

Warum Handwerk professionelles Marketing braucht

Im Ortenaukreis ist das Handwerk tief verwurzelt. Schreinereien, Malerbetriebe, Elektroinstallateure, Bäckereien – die Vielfalt ist groß, der Wettbewerb auch. Viele Betriebe leben von Empfehlungen und Stammkunden. Das ist gut, reicht aber nicht mehr aus, wenn der Handwerker zwei Dörfer weiter ein gepflegtes Google-Profil hat und bei Instagram zeigt, was er kann. 2025 begannen allein in der Ortenau 872 junge Menschen eine Handwerksausbildung – 10 Prozent mehr als im Vorjahr. Das Handwerk hat Zukunft. Aber es muss auch nach außen zeigen, was es zu bieten hat.

MANI – Marketing für Handwerk
Zahlen & Fakten

Handwerk in der Region

ca. 16.000 Handwerksbetriebe im Kammerbezirk Freiburg

Über 100.000 Beschäftigte, rund 6.500 Lehrlinge

Konjunkturindikator Südbaden: +17,4 (landesweit nur +10,0)

872 neue Ausbildungsverhältnisse in der Ortenau 2025 (+10,2 %)

Herausforderungen

Typische Marketing-Herausforderungen im Handwerk

Was Unternehmen aus der Branche berichten – und wo gutes Marketing ansetzt.

1

Fachkräftemangel und Nachwuchssorgen

Obwohl die Ausbildungszahlen steigen, bleibt der Bewerbermarkt angespannt. In der Ortenau gibt es mehr offene Lehrstellen als Bewerber. Betriebe, die als Arbeitgeber online nicht sichtbar sind, gehen leer aus.

2

Digitale Sichtbarkeit fehlt

Viele Handwerksbetriebe haben keine oder eine veraltete Website. Ein Google-Unternehmensprofil? Halb ausgefüllt. Social Media? Nicht vorhanden. Kunden suchen aber online – auch nach dem Schreiner um die Ecke.

3

Vertrauen aufbauen vor dem Erstkontakt

Bevor ein Kunde anruft, schaut er sich online um. Bewertungen, Fotos von abgeschlossenen Projekten, ein überzeugender Webauftritt – das entscheidet, ob der Anruf kommt oder der Wettbewerber kontaktiert wird.

Lösungen

Was wir für Handwerk tun können

Google-Profil und lokale Suche

Ein vollständig gepflegtes Google-Unternehmensprofil mit Fotos, Leistungen und Bewertungen bringt Handwerksbetriebe in die lokale Suche – genau dort, wo Kunden nach Handwerkern suchen.

Website mit Referenzen

Eine einfache, mobilfreundliche Website mit Vorher-Nachher-Fotos, Leistungsbeschreibungen und Kontaktmöglichkeiten. Kein Schnickschnack, sondern das, was potenzielle Kunden sehen wollen.

Employer Branding für Azubis

Instagram und Facebook eignen sich hervorragend, um den Betrieb als attraktiven Arbeitgeber zu zeigen. Einblicke in den Arbeitsalltag, Teamfotos, Ausbildungsinhalte – das spricht junge Menschen an.

Aus der Praxis

So kann Marketing im Handwerk aussehen

Realistische Szenarien aus der Region.

Schreinerei

Einzelmöbel nach Maß – die Qualität spricht für sich, aber neue Anfragen kommen nur über Empfehlungen. Ein Google-Profil mit Projektfotos, eine einfache Website mit Referenzen und ein Instagram-Kanal mit Werkstatteinblicken ändern das.

Elektroinstallateur

Ein Elektriker in Kehl macht alles von der Hausinstallation bis zur Photovoltaik. Der Betrieb hat drei Monteure und keinen Lehrling. Ein Social-Media-Auftritt mit Einblicken in Projekte und ein Azubi-Bereich auf der Website bringen Bewerbungen.

Malerbetrieb

Ein Malerbetrieb in Lahr hat einen vollen Terminkalender. Trotzdem: Keine Website, kein Google-Profil. Wenn der Meister mal kürzertreten will und ein jüngerer Geselle übernimmt, muss der Betrieb auch ohne persönliche Netzwerke Aufträge bekommen.

Häufige Fragen

Fragen zum Thema Marketing für Handwerk

Eine einfache, solide Website mit Leistungsübersicht, Referenzen und Kontaktformular beginnt im mittleren dreistelligen Bereich. Je nach Umfang und Funktionen kann es auch vierstellig werden. Am besten klären wir das in einem kurzen Gespräch.
Nicht jeder Kanal macht für jeden Sinn. Aber ein Instagram-Profil mit Projektfotos oder eine Facebook-Seite mit aktuellen Infos kann viel ausmachen – besonders bei der Nachwuchssuche und bei Kunden, die online nach Handwerkern suchen.
Am einfachsten: zufriedene Kunden direkt nach dem Abschluss fragen. Ein kurzer Link zum Google-Profil per SMS oder E-Mail senkt die Hemmschwelle. Wichtig ist, auf jede Bewertung zu antworten – auch auf negative.
Junge Menschen informieren sich online. Ein moderner Webauftritt mit Azubi-Bereich, Einblicke in den Arbeitsalltag auf Instagram und eine Präsenz auf Ausbildungsportalen helfen. Wichtig: authentisch bleiben, keine Hochglanz-Werbung.
Fazit

Marketing für Handwerk – unser Fazit

Handwerksbetriebe in der Ortenau leisten gute Arbeit. Was oft fehlt, ist die Sichtbarkeit. Ein gepflegtes Google-Profil, eine ehrliche Website und ein Social-Media-Kanal mit echten Einblicken – das reicht oft schon. Wir bauen das gemeinsam auf, pragmatisch und ohne Agentur-Überhang.

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